
Szene aus dem Kabarett-Gen-pro-Gramm «Molekühne Genschichten»
Inszenierung: Peter-Matthias Born
Marionetten: Mel Myland
Spiel: Regula Born und Peter-Matthias Born
Eine Produktion von Born Theater & Konzerte, 1997
Regula und Peter-Matthias Born setzen sich in diesem Programm kritisch mit dem Problem der Gentechnologie auseinander. Zwei Reporter recherchieren mit molekühnen Gedanken und Geschichten nach dem Lebendigen und kommen zur Einsicht, dass das Lebendige Denken in der biologisch-dynamischen Landwirtschaftsweise eine Alternative zum heutigen mechanischen Denken in der Gentechnologie ist.
Sie wollen dem Publikum durch verbale und optische Mittel mitteilen, dass Gene nur passive physische Bedingungen sind, die ohne Eigenaktivität des betreffenden Wesens nicht zur Entfaltung kommen können.

Begrüssung:
Wir möchten Sie in diesem Programm über Biologischer Landbau statt Genmanipulation informieren. Das machen wir natürlich Gene.
So kamen wir in den Status eines Reporters oder Journalisten. Sie wissen ja, was Journalisten sind?
Menschen die anderen etwas erklären, wovon sie selber gar nichts verstehen.
Tatsächlich müssen wir gestehen, dass wir uns bis anhin noch nicht gross (auch nicht klein) mit diesen Problemen auseinander gesetzt haben. Doch das ist ja eigentlich die beste Voraussetzung, neutral, objektiv an das Thema heran zu genen.
Wir fingen mal an einige Leute zu befragen. Und je mehr wir fragten, desto weniger Antworten, dafür Fragen, blühten auf. Kurz, es vermehrten sich immer mehr Fragen. Natürlich sammelten wir die Fragen und setzten alle in unseren imaginären Garten. Ich kann Ihnen sagen, was da nicht alles für Fragen wachsen, in diesem Garten! Genetische, natürliche, biologische, biologisch-dynamische Fragen. Eigenartig ist, dass auch die nicht biologischen, sich zu dynamischen Fragen entwickeln.
Und so entstanden aus unserem imaginären Garten, molekühne Gen-schichten, die wir Ihnen heute gerne als Erbinformation weiter genen möchten.
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