
«Die Fledermaus» Marionettentheater nach der gleichnamigen Operette von Johann Strauss
Inszenierung / Choreographie: Peter-Matthias Born
Marionetten / Bühnenbild: Mel Myland
«Die Aufführung mit Marionetten verlieh, durch die Schwerelosigkeit der Figuren, dem Werk die vollendete Leichtigkeit», meinte die Presse nach der Premiere im Jahr 1995.
Die holzgeschnitzten Figuren an Fäden und das Bühnenbild hat der Engländer Mel Myland geschaffen, die Inszenierung und Choreographie Peter-Matthias Born ausgeführt.
Da Marionetten nicht dem Gesetz der Schwerkraft unterworfen sind, verleihen sie der «Fledermaus», der Champagner-Oper, wie sie auch genannt wird, den schwerelosen Rausch, den Triumph der Leichtigkeit.

Was der Aufführung seinen ganz besonderen Reiz gibt, ist, dass die Puppenspieler Judith Berner, Regula Born und Peter-Matthias Born nicht versteckt hinter dem Vorhang, sondern zusammen mit den Figuren auf der Bühne stehen.
Dr.Falke ein ansehnlicher Notar aus Wien erzählt dem Publikum die Geschichte der «Rache einer Fledermaus». (Er ist der Einzige, welcher dem Publikum als Mensch in Fleisch und Blut erscheint, alle anderen Figuren sind durch Marionetten dargestellt).

Sein Freund Eisenstein hatte ihn einst nach einem Maskenball total betrunken unter dem Joh.Strauss-Denkmal im Wiener Stadtpark als Fledermaus verkleidet liegen lassen. Zum Hohn der ganzen Gesellschaft.
Heute will sich Dr.Falke an Eisenstein rächen. Und deshalb hat auch er eine ganze Gesellschaft eingeladen, nämlich das anwesende Publikum. Mit all den Zuschauern wird nun beim Prinzen Orlofsky ein grosses Fest mit vielen Verwechslungen abgehalten, um zum Schluss Eisenstein ebenfalls vor der ganzen Gesellschaft bloss zu stellen. Ein Spass für alle Anwesenden mit den wunderschönen Melodien von Johann Strauss! Der berühmte Dirigent Felix von Weingarten sagte einmal, «Die Fledermaus ist nicht die Beste Operette. Sie ist die Operette, das Meisterwerk dieser Kunstart.»

Mel Myland, der Hersteller der Mariionetten und des Bühnenbilds mit den Spielerinnen Judith Berner und Regula Born während der Probe, 1995
Das Publikum erlebte einen Abend voller Wiener Charme, musikalischer Leichtigkeit, Witz und grossartigem Können, wo sich ungewöhnlich eindrucksvolles Handwerk mit künstlerischer Ästhetik vereint.
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